Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich bin am 22. März 1974 in Gronau geboren, ich lebe hier seit meiner Geburt und habe meiner Heimatstadt stets die Treue gehalten. Mit meiner Frau und unserem Sohn haben wir uns als Familie dauerhaft in Gronau niedergelassen und ein Haus gebaut. Unser Sohn besucht nach den Sommerferien die 4. Klasse der „Grundschule am Wildfang” in Gronau.

In der Stadt Gronau lässt es sich gut leben! Die Lebensqualität wird getragen durch ein vielfältiges Angebot an Schulen (bis hin zum Abitur), neben dem Johanniter Krankenhaus auch vielen niedergelassenen Ärzten, ein sehr gepflegtes Freibad, vielen Vereinen und Sportstätten, einen gesunden Mittelstand, Einzelhandel und ein breites Angebot an Supermärkten. Genau diese Lebensqualität macht es aus, warum wir gern in Gronau leben und uns hier wohlfühlen!

Die politische Entwicklung in Europa, die sicherlich in keinem Zusammenhang mit Kommunalpolitik in Gronau steht, bereitet mir große Sorgen: finanzielle und ökonomische Krisen in Griechenland, Spanien, Portugal und Italien, der Austritt Großbritanniens aus der EU, die Flüchtlingsproblematik und nicht zuletzt die vielen Flüchtlinge, die ihr Leben auf dem Mittelmeer gelassen haben. Aber auch der Rechtsruck in vielen Europäischen Staaten ist aus meiner Sicht keine gute Entwicklung. Meine Gedanken zu diesen Themen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, sodass Sie mich besser einschätzen können, wie ich über Politik denke und welche Haltung ich vertrete.

Im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten leben wir in Deutschland, in Niedersachsen und nicht zuletzt in Gronau in gesicherten Verhältnissen, wir wollen alle nach unseren Möglichkeiten gut leben und unseren Wohlstand erhalten. Dafür müssen wir gemeinsam etwas tun und nicht immer nur diskutieren! Eine gesunde Demokratie lebt vom Mitmachen! Deswegen bin ich auch der Meinung, dass wir im Gronauer Stadtrat nicht typische Politiker brauchen, sondern kluge Köpfe mit Ideen und Konzepten, die die Interessen der Bürgerinnen und Bürger aufgreifen und umsetzen. Es ist wichtig, dass die Interessen der Mitgliedsgemeinden Banteln, Barfelde, Betheln, Brüggen, Dötzum, Eddinghausen, Eitzum, Haus Escherde, Heinum, Nienstedt, Rheden und Wallenstedt nicht unter denen der Stadt Gronau stehen, sondern gleichberechtigt behandelt werden. Nur so können wir zusammenwachsen und uns gemeinsam für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger stark machen.

Dafür kandidiere ich am 11. September 2016 für den Stadtrat und bitte Sie ehrlich und aufrichtig um Ihre Unterstützung!

Ihr

Johann Andreas Frey